Mit diesen Tipps wird der Umzug ganz entspannt

“Erfolgreich umziehen: Das muss vorab geplant und erledigt werden – von der Kündigung bis hin zum Packen der Umzugskartons“

Umzug_AdobeStock_171039627.jpeg

In ein neues Zuhause umzuziehen ist aufregend. Die frisch renovierten Räume wollen eingerichtet und das noch unbekannte Viertel erkundet werden. Doch vorab müssen Hab und Gut verpackt, alte Verträge gekündigt und Ämter benachrichtigt werden. Damit der Wohnungswechsel ohne Stress gelingt, sollten sich Umziehende gut vorbereiten.

Ausmisten ist angesagt

Den Adresswechsel für einen Neuanfang nutzen, lohnt sich. Dinge, die länger nicht benötigt wurden, sollten aussortiert werden. Das spart unnötige Schlepperei. Gut erhaltene Gegenstände und Kleidung lassen sich vorab auf Flohmärkten oder über Onlineportale verkaufen. So verdienen sich Umziehende vielleicht sogar noch etwas dazu. Den Rest holt der Sperrmüll ab. In der Domstadt lässt sich dafür etwa auf der Webseite der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (ABW) kostenlos ein Termin vereinbaren.

Frühzeitig mit der Planung beginnen

Wer sein Gepäck selbst in die neue Bleibe transportieren will, kann sich zur Unterstützung einige Möbelschlepper engagieren. Dazu gibt es online inzwischen eine Vielzahl an Plattformen. Wichtig ist es zudem, sich rechtzeitig um ein geeignetes Fahrzeug zu kümmern. Je nach Verkehrslage und Parksituation kann es sinnvoll sein, vor dem Haus bei der Stadt eine Halteverbotszone zu beantragen. Das kostet zwar etwas Geld – in Köln etwa 80 Euro – , jedoch müssen so die Kartons nicht so weit getragen werden. Wer sich für ein Unternehmen entscheidet, sollte dieses einige Wochen vor dem Umzug bestellen. Nach dem Transport ist es ratsam, alle Möbel und Kartons kurz auf Schäden zu untersuchen und sich diese gegebenenfalls von den Mitarbeitern kurz schriftlich bestätigen zu lassen.

Kündigungsfristen beachten

Unbedingt sollten Umziehende daran denken, ihre Verträge rechtzeitig zu beenden. Die Frist zur Auflösung des Mietvertrags beträgt zumeist drei Monate. Wer kurzfristig den Wohnort wechseln möchte, kann mit seinem Vermieter sprechen. Oftmals lassen sich diese auf eine schnellere Vereinbarung ein – so lange rechtzeitig ein passender Nachmieter gesucht wird. Das Kündigungsschreiben wird am besten per Einschreiben versendet. So ist sichergestellt, dass der Brief beim Empfänger tatsächlich ankommt. Ebenfalls müssen bestehende Telefon- und Stromverträge gekündigt oder der Adresswechsel bei den jeweiligen Anbietern gemeldet werden. Am Tag des Umzugs sollten am alten und neuen Wohnort die aktuellen Zählerstände der Strom-, Gas- und Wasseruhren notiert werden.

Ämter und Institutionen informieren

Der Wohnungswechsel muss abschließend nicht nur dem Einwohnermeldeamt mitgeteilt werden. Zudem wollen das Straßenverkehrsamt, die Krankenkasse, die Sozialkasse, die Banken und Versicherungen sowie Vereine und Verbände Bescheid wissen. Arbeitgeber, Kindergärten, Schulen und Verwandte sollten ebenso kontaktiert werden wie Online-Shops, Zeitungsabonnements und die Kirche. Sinnvoll ist außerdem ein Nachsendeauftrag der Deutschen Post. So verpasst niemand einen Brief, selbst wenn beim Absender vergessen wurde, die neue Adresse anzugeben.